Gesund abnehmen

Schlank ohne Diät? Abnehmen - effektiv und gesund? DAS GEHT!

Freilich geht es nicht ohne Umstellungen: am Besten beim Ess- als auch beim Bewegungsverhalten. Aber das Gute daran ist doch, dass Sie sich satt essen können und trotzdem abnehmen.

Was müssen Sie beachten?

Essen Sie Lebensmittel mit niedriger Energiedichte, also Nahrung mit viel Volumen aber wenig Kalorien (z.B. Obst, grüner Salat, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln, gekochter Schinken, Joghurt, Kabeljau etc.). Die Essensmenge muss immer groß genug sein, um satt zu machen, sollte aber möglichst wenig Energie enthalten. Denn für die Sättigung ist vor allem die Essensmenge entscheidend.

Der erfolgreiche Schlüssel liegt also darin, seine Ernährung dauerhaft umzustellen und dabei Genuss zu empfinden. So bleibt man nämlich am Ball bei der Verfolgung seiner Ziel-Erreichung.

Die folgenden Tipps sollen Sie dabei unterstützen:

  1. "Fettarm" ist nicht unbedingt richtig: Fett hat zwar Kalorien, doch wenn Sie die richtigen Fette in Kombination mit der richtigen Ernährung zu sich nehmen, werden Sie davon nicht unweigerlich dick, sondern versorgen Ihren Körper hochwertig.
  2. Meiden Sie Zucker und Weissmehl! Es geht kein Weg dran vorbei: Zucker und Weissmehl sind isolierte Kohlenhydrate. Sie führen zu Blutzuckerspiegelschwankungen, zu Heisshungerattacken und zu übermässigem Appetit.
  3. Hören Sie auf, verarbeitete Nahrungsmittel zu essen! Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen beispielsweise Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette, reichlich isolierte Kohlenhydrate, meist zu viel Salz oder auch Glutamat. Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe. Es macht also keinen Sinn, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.

  4. Meiden Sie Produkte, die Glutamat enthalten.
  5. Essen Sie mehr Ballaststoffe!
  6. Nehmen Sie die richtigen Getränke: Mit Zucker gesüsste Getränke sind selbstredend nicht für ein Programm zum Abnehmen geeignet. Steigen Sie konsequent auf (stilles) Wasser und Kräutertees um und trinken Sie davon 1,5 bis 2 Liter am Tag. 
  7. Machen Sie eine Entsäuerungskur.

Wieso eine Entsäuerungskur?

Eine chronische Übersäuerung des Gewebes entsteht über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg infolge eines chronischen Mangels an basischen Mineralstoffen sowie einer säurebildenden Lebens- und Ernährungsweise. Im Laufe einer chronischen Übersäuerung verlangsamt der Stoffwechsel zusehends.
Ein übersäuertes Milieu verhindert, dass Nähr- und Vitalstoffe in die Zelle gelangen und blockiert gleichzeitig den Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe. Schlacken, die nicht abtransportiert werden können, werden mit Fett gepolstert. Erst wenn die Schlacken, zu denen auch überschüssige oder bereits neutralisierte Säuren gehören, entfernt werden, kann auch das Fett wieder viel leichter abgebaut werden. Eine nicht ordnungsgemäss versorgte Zelle signalisiert gleichzeitig ständig „Hunger“, so dass mit einer Übersäuerung oft ein nicht zu stillender Appetit einhergeht. Das Abnehmen gelingt bei einer Übersäuerung folglich nur bedingt - wenn überhaupt.

Die Entsäuerung ist also ein wichtiger Schritt, der einige Wochen nach der Ernährungsumstellung sinnvoll sein könnte. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies schnell den Körper überlasten und zu massiven Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen. Der Organismus sollte sich zunächst an die gesündere Ernährung gewöhnen (etwa 4 Wochen lang) und erst dann mit einem Entsäuerungsprogramm konfrontiert werden.

Bei der Entsäuerung werden Säureschlacken abtransportiert. Endlich können Basen, Sauerstoff und Enzyme das Gewebe wieder passieren. Die Nährstoffe gelangen ungebremst in die Zelle und Abfallstoffe können vollständig ausgeleitet werden. Der Stoffwechsel wird durch die Entsäuerung wieder aktiviert und beschleunigt, so dass es jetzt auch an die eingelagerten Fettreserven geht und diese nach und nach abgebaut werden können.