Allergien

Oder auch die Überempfindlichkeit unseres körpereigenen Abwehrsystems.

Eine Allergie ist allg. definiert als eine übertriebene Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf einen Stoff aus der Umwelt. Diese sog. Allergene, auf die der Körper überempfindlich reagiert, können die unterschiedlichsten Stoffe sein: wie z. B.

  • Hausstaub,
  • Nahrungsmittelbestandteile,
  • Medikamente,
  • Pollen etc. 

Besteht der Verdacht auf eine Allergie, kann diese Vermutung mit bestimmten Diagnoseverfahren ermittelt und die Auslöser der allergischen Reaktion festgestellt werden. Der Betroffene hat dann die Möglichkeit eine entsprechende Therapie zu beginnen oder aber die Auslöser der allergischen Reaktion gezielt zu meiden.

 

Für die Therapie stehen Allergikern Auswahlmöglichkeiten offen:

  1. Medikamente, die die Symptome der allergischen Reaktion lindern sollen.
  2. Eine Hyposensibilisierung, mit welcher der Körper langsam an das jeweilige Allergen gewöhnt werden soll, so dass er bei erneutem Kontakt nicht mehr überreagiert.


Was ist Heuschnupfen?

Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers gegen die Pollen der Blüten. Die häufigsten Anzeichen für Heuschnupfen sind unter anderem

  • eine laufende Nase,
  • ständiges Niesen,
  • geschwollene & juckende Augen, die gleichzeitig tränen.

Bei Heuschnupfen ist das Nasensekret sehr wässrig-durchsichtig.

Heuschnupfen-Beschwerden treten in den meisten Fällen im Frühjahr auf, da dann die Blütenpollen vermehrt durch die Luft umherfliegen.

Wenn der Arzt durch einen Allergie-Test herausgefunden hat, gegen welche Pollenart man allergisch ist, sollte man diese auslösenden Pollen in der jeweiligen Zeit meiden.

Zur Behandlung vorab können

  • Calcium-Tabletten,
  • Schwarzkümmelöl-Kapseln,
  • Nasen- und Augenspray

verwendet werden.

Das Spray beinhaltet Cromoglicinsäure. Bei starkem Heuschnupfen empfiehlt es sich, Antihistaminika in Tabletten oder Tropfenform einzunehmen.